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5 Anti-Stress-Tipps und Interview mit Heilpraktikerin und Stress-Expertin Uschi Eichinger

PR – Immer schneller holt uns der Alltag und der Stress ein. Hier erfährst Du 5 Tipps, wie Du Stress und Erschöpfungszustände vermeiden kannst und im Interview mit Uschi Eichinger wird weiter auf das Thema eingegangen.

Folgende Maßnahmen können helfen, Erschöpfungszuständen vorzubeugen:

1. Mehr Licht! Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, zwölf Stunden am Tag drinnen bzw. im Büro zu sitzen. Gehen Sie so oft wie möglich nach draußen – bei jedem Wetter! Tageslicht kann u. a. den Blutdruck und die Cholesterinwerte senken, das Stresshormon Cortisol regulieren und durch die Melatoninreduktion Depressionen mildern und verhindern.

2. Nach Anspannung kommt Entspannung! Es gibt ein Leben außerhalb von Beruf und Leistungsdruck. Für den richtigen Ausgleich sorgen beispielsweise gemütliche Schmökerstunden, Spieleabende mit Familie oder Freunden, Essen gehen, Theaterbesuche, kreative Hobbys oder gezielte Entspannungs-techniken wie Yoga oder Autogenes Training.

3. Mehr Bewegung! Es klingt schon fast banal, sollte aber konsequent umgesetzt werden. Nutzen Sie jede Gelegenheit für mehr körperliche Aktivität im Alltag – lieber die Treppe als den Lift nehmen, Besorgungen mit dem Rad erledigen. Suchen Sie sich außerdem eine Sportart, die Ihnen Spaß macht, z. B. Tanzen, Tennis, Golf, Walken, Wandern oder Joggen. Wenn Sie länger inaktiv waren, ist ein Personal Trainer für den Einstieg oft hilfreich.

4. Digital Detox! Um wirklich abzuschalten, sollten Sie Smartphone, Tablet und Co. öfter mal für eine Weile rigoros ausstellen. Wer nicht permanent seine Mails checkt, Textnachrichten schreibt oder auf den Social Media-Plattformen unterwegs ist, kriegt den Kopf eher frei und gibt eigenen Gedanken und Ideen wieder Raum. Und im Schlafzimmer haben die Geräte erst recht nichts zu suchen.

5. Kohlrabi statt Kekse! Achten Sie auf eine Ernährung mit hoher Nährstoffdichte, aber geringer Energiedichte. Also wenig industriell verarbeitete Nahrungsmittel, viel frisches Gemüse, Obst, Proteine und wertvolle Pflanzenöle. Stress-Expertin Uschi Eichinger: „Ein Gemüseomelette aus geraspeltem Gemüse mit Eiern und Salz, Pfeffer, Kräutern und Muskat beispielsweise schmeckt sowohl frisch zuhause als auch kalt im Büro. Im heutigen Hochleistungsmodus kommen wir allerdings ohne Substitution oft nicht mehr weit, dann kann auch eine Nahrungsergänzung mit wichtigen Nährstoffen wie Magnesium und B-Vitaminen wie z.B. in Magnesium-Diasporal Depot sinnvoll sein.“

Buchtipp

Der Burnout-Irrtum

Heute wird Burnout vor allem als ein psychisches Problem angesehen. Ein Trugschluss, wie die beiden Autorinnen und Heilpraktikerinnen Uschi Eichinger und Kyra Hoffmann meinen. Vielmehr sehen sie die Hauptursachen in unseren Körperzellen, z.B. Vitalstoffmängel, Toxinbelastungen und vieles mehr. In ihrem Buch gibt es hierzu neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft, viele Fallbeispiele und Praxistipps.

5 Fragen und Antworten an die Heilpraktikerin und Stress-Expertin Uschi Eichinger:

Was passiert bei Stress im Körper?

Eigentlich ist Stress eine sinnvolle Reaktion auf Gefahren – zum Beispiel wenn ein Raubtier wie der viel zitierte Säbelzahntiger den Urmenschen bedrohte. Dann sendet das Gehirn ein Signal an die Nebennieren, die daraufhin Stresshormone ausschütten. Diese versetzen den Körper in den Hochleistungs-modus, um sämtliche Kräfte für Kampf oder Flucht zu mobilisieren.

Was hat die Flucht vor einem Raubtier mit dem Büro zu tun?

Im normalen Büroalltag gibt es zwar keine Säbelzahntiger, aber meckernde Chefs, drängelnde Kunden oder hohe Aktenberge können vom Gehirn ebenfalls als Gefahr bewertet werden. Geschieht das häufig, steht der Körper quasi unter Dauer-Alarmbereitschaft. Irgendwann geht dann dem Organismus die Kraft aus, Erschöpfung und Burnout sind die Folge.

Gehen verschiedene Menschen unterschiedlich mit Stress um?

Hier kommt es auf die persönliche Resilienz an und auch auf die Frage, welche Situationen eigentlich als Gefahr bewertet werden. So kann ein viel arbeitender Manager, der Spaß an seinem Job hat und täglich zu Hause von seiner Frau frisch und gesund bekocht wird, viel stressfreier sein als etwa eine alleinerziehende Teilzeitkraft mit schlechten Arbeitsbedingungen, Geldsorgen und kaum Zeit zum Regenerieren.

Gibt es Unterschiede bei Frauen und Männern?

Bei Männern habe ich beobachtet, dass sie wohl auch wegen ihrer Sozialisation schlechter über Probleme reden können. Sie wollen alles alleine regeln, fressen es in sich hinein und fallen irgendwann um. Frauen dagegen haben eher das Problem, dass sie überall perfekt sein wollen.

Was kann man tun, um dem Stress besser zu begegnen?

Man sollte dafür sorgen, dass sich Anspannung und Entspannung abwechseln und dadurch ein Ausgleich geschaffen wird. Auch regelmäßige Bewegung – am besten bei Tageslicht im Freien – und eine gute Versorgung mit Vitalstoffen wie zum Beispiel Magnesium und B-Vitaminen sind wichtig. Reichlich Magnesium ist zum Beispiel in Vollkornbrot, Sonnenblumenkernen, Naturreis, Haferflocken, Nüssen, Hülsenfrüchten und Spinat enthalten, B-Vitamine stecken vor allem in Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Am besten sollte die Versorgung natürlich durch eine gesunde, vollwertige Ernährung erreicht werden, aber oft braucht es auch eine Substitution, um den Bedarf zu decken.

Quelle: Diasporal
Beitragsbild: Bild von KatinkavomWolfenmond auf Pixabay

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