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Der Buchtest: Die Frauen vom Löwenhof – Teil 4

Zugegeben letzte Woche habe ich meinen Blogbeitrag zum Buchtest von MyTest völlig verschwitzt, Schuld war natürlich die DSGVO. Der Test geht zu Ende und ich habe wirklich das ganze Buch geschafft – alle 70 Kapitel und über 700 Seiten.

Ich bin weder ein Schnellleser, noch habe ich Lust nachmittags zu lesen, weil Lesen immer so müde macht. Auch die Frauen vom Löwenhof – wobei dies nicht negativ gemeint ist, sondern es so schön entspannend ist. Es ist ein klassischer Frauenroman, der für Frauen geschrieben wurde und von Frauen – starken Frauen handelt. Das Buch ist keineswegs kitschig, aber es ist das erste „Frauenbuch“, das sich gelesen habe, und für mich läuft es einfach alles viel zu glatt -, wobei nichts so läuft, wie Agneta, die Hauptperson, es sich wünscht.

Agneta ist Mitte/Ende 20, als sie in wilder Ehe in Stockholm ihren Traum vom Malen nachgeht. Aus einem adeligen Haus entstammend sind ihre Eltern nicht wirklich damit einverstanden, finanzieren aber ihr Studium. Der erste Teil der Trilogie heißt „Agnetas“ Erbe – und genau dieses Erbe nimmt ihr ihren Traum, ihren Mann und gibt ihr – zumindest am Ende des Buches – so viel wieder.

Das Buch lest sich relativ schnell, einfach und die Sprache ist wie für verschlafene Sonntagnachmittage gemacht. Die Geschichte spielt 1913, ist aber keineswegs altmodisch geschrieben. Wie schon erwähnt, störten mich aber 3 Ausrutscher – wie sie nennen möchte: „Verdammt,…“, „mir die Hölle heißmachen“ sowie „bedeutungsschwanger“ – was mich jedes Mal zusammenzucken ließ. Ansonsten kann ich sprachlich nicht wirklich etwas rummäkeln, sogar die Sex-Szenen sind anständig beschrieben. Einiges ist doch vorhersehbar – muss es ja auch, wenn man weiß, dass man noch über 500 Seiten zu lesen hat, aber dennoch wird es nicht langweilig – die Bombe platzt übrigens erst auf Seite 624 (?).

Die Frauen vom Löwenhof – Agnetas Erbe – ist ein klassisches Buch für Sommerurlaube und träumerische Stunden, in denen man sich woanders hinflüchten möchte. Sogar, wenn man vom Lesen unterbrochen wird, und es Wochen später wieder in die Hand nimmt, weiß man sofort wieder, wer, wo, was und warum, da es sehr einfach ist – zumindest für mich – sich sogar alles sehr bildlich vorzustellen.

Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben, auch wenn ich Frauenbücher eigentlich nicht gerne lesen, weil einfach immer alles gut wird – immer – alles…

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