Garten

Statt Gartenlust gabs Gartenfrust

Ich habe nichts dagegen, wenn sich die Eisheiligen verschieben, aber zwischendurch sollte schon etwas Wetter sein und nicht nur Frust. Bei mir war Tomatensterben angesagt, das hatte ich auch noch nicht … 

Ok, das Wetter alleine war nicht schuld. Ich habe beim Umtopfen zu viel guten Kompost genommen, was die Erde super wasserhaltend gemacht hat und Tomaten mögen keine nassen Füße. Dadurch, dass ich sie auch nicht – wie gewöhnlich regelmäßig rausstellen konnte, hätte ich sie alle 3 Wochen wohl giesen müssen, was ich natürlich nicht getan haben. Und so starben sie … allen voran meine zwei neuen Sorten Roma und Zuckertraube, aber davon haben bisher noch 1 überlebt, dafür hat es das Andenhörnchen nicht geschafft und steht somit nicht mehr auf der Liste. Gesamt sind wohl 22 Tomaten über den Jordan gegangen … und evtl. kommen noch ein paar dazu. Aber nicht alle sind so traurig, die German Gold und einige andere Fleischtomaten sind wahre robuste Arten, die auch sehr schön aussehen.

Kein Bild, aber meine Lemonengurke wächst recht gut. 3 Stück sind aufgegangen und haben auch schon die ersten Blüten. Aktuell noch im Hochbeet – mal gucken, ob sie noch wachsen und auch etwas bekommen – die verschobenen Eisheiligen haben einiges durcheinander gebracht.

Aber Tomaten sind nicht das einzige Problem geworden. Ich hatte in meinem Hochbeet mit Dach schon Kürbisse, Radieschen und Pflücksalat gesät. Die gingen auch alle super auf, bis der Schnee im April kam. Ich hatte die Kürbisse zwar abgedeckt, aber die sind einfach voll empfindlich. Die Melonengurke ist ganz eingegangen, beim Hokkaido wurde nur einer kaputt und auch beim Butternut gabs es einen Verlust. Vorsichtshalber habe ich aber noch schnell nachgesät, sodass noch etwas wachsen kann, falls der Rest doch dahinsiecht, aber bisher nicht tut. Hokkaido scheint sehr hart im Nehmen zu sein und ist auch der erste, der nach dem Nachsäen wieder aufgegangen ist. Die Radieschen haben es gut überlebt und sind auch schon verfuttert – und der Pflücksalat ist hart  im Nehmen und so lecker, weil durch das Dach er auch noch sehr zart ist.

Auf der zweiten Seite des Hochbeetes habe ich Erbsen gesät, die auch schon schön wachsen. Meine zwei neuen Peperonie-Sorten habe ich nun auch reingepflanzt, war nicht geplant, aber ihnen gefällt es im Topf nicht und ich möchte da schon noch etwas ernten. Roter Meier wurde die Hälfte ins Hochbeet gepflanzt, die andere Hälfte im Garten – nur zur Vorsicht. Die weiße Melisse sowie der neue Beifuß wachsen gut, ebenfalls wie die Gelbe Monarde und das Herzgespann. Ich hatte noch einen alten Beifuß (Qing Hao), der aber leider nicht aufgegangen ist – muss ich noch mal nachsäen. Während der Qing Hao stinkt und auch sehr aromatisch ist, schmeckt der neue (bestellt vom Rühlemann) nach gar nichts – na da bin ich mal gespannt. Tulsi – die eine Basilikumsorte, ging übrigens nicht auf, da muss ich auch noch mal nachsäen.

Und da nun die Eisheiligen vorbei sind, durfte auch der Rest der Samen raus: Eiszapfen, schwarzer Rettich, Pastinake, Petersilienwurzel etc. Pastinake und die Petersilienwurzel wächst noch vom letzten Jahr, da konnte ich nicht ernten, und hoffe, dass ich zumindest die Pastinake im Juni/Juli ernten kann (wenn sie nicht wieder von Marienkäfer beherbergt wird).

Aber es gab nicht nur Gartenfrust … ein paar Blumen sehen auch schön aus…

 

2 Kommentare zu “Statt Gartenlust gabs Gartenfrust

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